
Olympus XZ2
Mein erster Eindruck
Zusammenfassung
Ein kleiner erster Eindruck meiner neuen Kompaktkamera der Olympus XZ2. Nach einiger Recherche und Ausprobieren habe ich nun hoffentlich die perfekte Immer-Dabei-Kamera gefunden. Eine Zusammenfassung der Highlights findet Ihr in diesem Beitrag.
Eine schwere Entscheidung
Bislang war ich immer skeptisch, was Kompaktkameras anging. Wenn man erst einmal angefangen hat mit einer DSLR zu fotografieren, ist man eben verwöhnt was die Bildqualität anbelangt.
Allerdings bezahlt man diese mit einem nicht zu unterschätzenden Nachteil – die Dinger sind groß und schwer und wenn man sie mal braucht liegen sie deswegen meist zu Hause. Dies ist der Grund, warum ich immer wieder
mit dem Gedanken gespielt habe, mir eine kleine Zweitkamera zu zulegen. Schließlich ist die beste Kamera die, die man stets bei sich trägt. Scheinbar hat das auch endlich die Kameraindustrie begriffen, denn seit zwei, drei Jahren sind hochwertige Kompaktkameras wieder auf dem Vormarsch. Zudem finden auch die spiegellosen Systemkameras immer mehr Liebhaber. Letztere fielen bei mir allerdings schnell aus der engeren Wahl. Will man eine Vielseitigkeit ähnlich einer Kompaktkamera erreichen, ist man mit spiegellosen Systemkameras bald wieder bei drei oder mehr Objektiven. So ist der Vorteil der Kompaktheit ist dahin.
Also blieben in der engeren Auswahl die Canon PowerShot S110, die Nikon Coolpix P7700, die Sony RX100, die Panasonic Lumix LX-7, sowie die Olympus XZ-2. Auf jede der genannten einzugehen, würde den Rahmen dieses Posts sprengen. Deswegen könnt ihr einen ausführlichen Vergleich der Modelle auf DPreview finden.
Was aber nun zeichnet diese Edelkompaktkameras aus? Allen gemein ist, dass sie zumindest im Weitwinkelbereich ein sehr lichtstarkes Objektiv besitzen, kombiniert mit einem für Kompaktkameras relativ großem Chip und der Möglichkeit RAW aufzuzeichnen. Ansonsten versucht sich jeder Hersteller durch individuelle Spezifikationen von der Konkurrenz zu unterscheiden. Manche bieten einen höheren Zoomfaktor, andere sind besonders kompakt und wieder andere besitzen einen hochauflösenden und relativ großen Sensor.


Was die XZ2 besonders macht
Meine Wahl viel auf die XZ-2, da sie möglichst viele Features in sich vereint und so einen gelungenen Allrounder darstellt.
Im Herzen der Kamera werkelt ein 12.0MP 1/1.7″ BSI CMOS Sensor, der auch bei höheren ISO eine gute Figur machen soll. Allerdings ist viel entscheidender, dass vor dem Chip ein sehr lichtstarkes Objektiv sitzt. Das 4-fach Zoom beginnt bei 28mm und endet bei 112mm, was für meine Belange völlig ausreicht. Dabei variiert die Anfangsöffnung von f/1,8-2,5!
Aber neben diesen Fakten überzeugt die Kamera vor allem durch eines und das ist ihre intuitive Bedienbarkeit. Der Clou: Sie besitzt um das Objektiv einen Einstellring, der zwei Betriebsmodi zulässt. In der Normalstellung kann man in definierten Schritten die Blende/Verschlusszeit wählen. Durch Umlegen eines kleinen Schalters an der Vorderseite entfällt die Rasterung und man kann flüssig fokussieren.
Ein weiteres Highlight ist der Monitor. Dieser ist berührungsempfindlich und hat eine Auflösung von 920000 Bildpunkten. Mit einem Fingertip kann so nicht nur der Fokuspunkt gesetzt werden, sondern auch schnell Einstellung der Kamera über das Olympus Supermenü vorgenommen werden.
Zudem bietet die Kamera zwei weitere wichtige Features, die ich nicht missen möchte. Das eine ist die
Möglichkeit im RAW-Format zu fotografieren und diese in der Kamera bearbeiten zu können. Das andere ist der Blitzschuh, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, einen externen Blitz zu verwenden, aber auch einen optionalen Sucher anzuschlie√üen.
Dies als kurze Einführung zur Kamera. Einen praxisnahen Erfahrungsbericht mit vielen Beispielbildern bekommt ihr demnächst
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