
Welcome to Sydney
Die ersten Tage in Australien
Das große Abenteuer beginnt ganz unspektakulär am Flughafen von Berlin. In diesem ersten Blogbeitrag zu meinem Aufenthalt in Australien erfahrt ihr, wie es mir die ersten Tage Fern der Heimat erging. Lasst uns gemeinsam Sydney erkunden.
Der Start
Der Regen prasselt auf das Dach des Innenhofs meines Hostels, während ich dies hier schreibe. Eine gute Gelegenheit, um ein wenig Blogpflege zu betreiben.
Mittlerweile ist es schon wieder eine Woche her, dass ich Deutschland verlassen habe und nach Down Under aufgebrochen bin. Letzten Montag brachten meine Eltern mich abends nach Berlin Tegel, wo der Flieger nach Abu Dhabi pünktlich kurz vor zehn abhob. Der Flug war ganz angenehm. Mit Touchscreen in den Vordersitzen, einem reichlichen Vorrat an Filmen und kostenlosen Getränken lässt sich so ein Transkontinentalflug ordentlich über die Bühne bringen. Inklusive vier Stunden Aufenthalt und weiteren zig weiteren Flugstunden erreichte ich Mittwoch gegen 7 Uhr australischer Zeit Sydney.
Entgegen aller Erwartung war die Einreise ziemlich unkompliziert. Ein nettes Hallo, ein wenig Small Talk, ein Stempel im Pass und schon war die Einreise vollbracht. Mit Sack und Pack bin ich dann erst mal in den Zug gesprungen und Richtung Kings Cross gefahren, wo mein Hostel, das Backpackers HQ, auf mich wartete. Das war gar nicht so leicht zu finden, reihen sich hier im „Rotlichtviertel“ Clubs und Hostels dicht an dicht. Als ich schließlich eingecheckt hatte, war ich ziemlich positiv überrascht. Alles ist sehr sauber und modern eingerichtet. Es gibt WiFi (was nicht immer üblich ist) und die Leute sind auch in Ordnung.
Die ersten Eindrücke von Down Under
Da ich mich schon im Vorfeld erkundigt hatte, wo man einen besonders schönen und klischeemäßigen Blick auf die Habour Bridge und das Opera House erhascht, bin ich wieder runter zum Botanic Garden, genauer zum Mrs. Macquaries Point. Neben einem Dutzend anderer Fotografen habe ich hier ein paar wirklich coole Aufnahmen in der Blauen Stunde machen können.
Am Freitagvormittag habe ich mich dann nach Jobs umgesehen und bin auch fündig geworden. Jetzt muss ich nur noch meinen CV aufbessern. Irgendwie verstehen die Australier etwas anderes darunter, als wir Deutschen. Wo bei uns spartanische Kürze gefragt ist, sollte man hier jeden Pups erwähnen, den man während seiner Anstellung so von sich gelassen hat. Damit habe ich mir dann aber noch ein wenig Zeit gelassen und bin auf Empfehlung eines Fotografen, den ich am Mittwoch traf, mit der Fähre auf die andere Seite der Bucht gefahren. Zu meinem Glück war ich zum Sonnenuntergang mitten auf dem Wasser und hatte einen fantastischen Blick über ganz Sydney. Im Übrigen sind die Fähren hier ein ganz normales öffentliches Verkehrsmittel, die man mit der normalen Monatskarte nutzen kann.
Nach dem Frühstück ging es dann auf Erkundungstour. Gleich vor der Tür liegt der Royal Botanic Garden, schon jetzt einer meiner Lieblingsorte. Der große Park grenzt direkt an das Opera House und die Skyline Sydneys, mit ihren Bankenhochhäusern und quirligen Einkaufsstrassen. Ich beschloss jedoch, mir die organisatorischen Sachen für den nächsten Tag aufzusparen und erst einmal Nahrung zu beschaffen.
Als ich den Supermarkt betrat hätte mich fast der Schlag getroffen. Die Preise hier sind einfach mal unverschämt hoch. Hab mir tatsächlich ein Brot für sieben Dollar gekauft (1$ = 0,85€) und so ungefähr verhält es sich mit allem Essbaren und sonstigen Artikeln. Ich muss also definitiv bald einen Job finden.
Den Donnerstag habe ich genutzt, um mir eine neue Telefonnummer zu besorgen. Schaut einfach mal unter Kontakt, da könnt ihr sie finden. Auch bin ich nun stolzer Besitzer eines australischen Kontos und einer Steuernummer. Alles was man eben brauch, um hier seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Die Jobsuche habe ich allerdings auf den nächsten Tag verschoben und nutzte den Abend um Bilder zu machen.
Das erste Mal am Bondi Beach
Am Nachmittag bin ich dann an den Strand gefahren. Bondi Beach ist so das, was man in Rostock als den Warnemünder Strand bezeichnen würde. In 30 Minuten mit U-Bahn und Bus zu erreichen, findet man hier ein kleines Idyll am Pazifik. Die Dünung rollt in großen Wellen heran, was natürlich ideal für all die Surfer ist. Auch ich habe mir ein Wellenbad unter Aufsicht der zahlreichen Life Guards gegönnt. Später bin ich dann noch ein wenig entlang der felsigen Küste Richtung Coogee Beach gelaufen. Ich werde definitiv noch mal herkommen, um Bilder zu machen, da diesmal der Akku streikte. Ihr dürft also gespannt sein.
Jetzt ist aber erst mal wieder Bewerbung schreiben angesagt. Bis dahin wünsch ich euch ne schöne Woche!



















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