
Like a lion in Zion
Zion National Park
Das hier sind Fragmente meines ersten Blogs von 2010.
Ich habe Sie in einem BackUp auf meinem Server entdeckt und restauriert.
Viel Spaß beim Stöbern in diesen fast schon historischen Fundstücken.
Zusammenfassung
Nach einer netzbedingten Zwangspause melde ich mich direkt aus dem Zion-Nationalpark zurück, um die Erlebnisse der letzten Wochen endlich mit euch zu teilen. Neben faszinierenden geologischen Fakten erwartet euch eine packende Trekking-Tour, bei der wir hüfttief im Wasser durch die engen Narrows gewandert sind.
Von Funklöchern und Flusstouren
Hey ihr fleißigen, lang aushaltenden und dafür endlich belohnt werdenden Leser.
Ich gebe zu ich hab’s schleifen lassen. Aber das hat Gründe. Sag mir einer nochmal das hier sei ein westliches, zivilisiertes und fortschrittliches Land. Die können zwar fünfspurige Autobahnen bauen, aber Händienetz und WiFi haben sie leider nicht so flächendeckend, wie ich es bräuchte. Hat meistens nur für kleine Nachrichten gereicht und ihr kennt mich ja ich – mag’s bunt.
Ich muss mich jetzt also ran halten. Mir bleiben noch fünf Tage, um die letzten zwei Wochen abzuarbeiten. Also wenn alles klappt, meld ich mich jetzt täglich.
Nun aber zum Zion, dem dritten Park des Grand Staircase.
Zunächst erst mal wieder der wissenschaftliche Teil. Extra für Hannes, den einzigen den das als Geologiestudenten wohl interessiert 🙂 Zion besitzt die höchsten Sandsteinklippen, die es auf der Welt gibt. Einst waren es riesige Sanddünen, die später von einem Ozean überschwemmt und durch Druck und Sedimenteinlagerungen zu Felsen verfestigt wurden. (Hannes korrigier mich wenn ich falsch liege 😉 Als der Ozean ging, blieb ein gewaltiges Massiv, dass durch tektonische Einflüsse bis auf eine Höhe von 10000 Fuß (1Fuß = 30,5cm) angehoben wurde. Anschließend taten Wasser und Erosion ihren Dienst und fraßen den Zion Canyon ins Gestein.
Durch die Narrows des Zion Canyon
Den Anfang des Canyons bilden die Narrows. Hier wird der Canyon immer enger und man muss IM Bach wandern, will man weiter hinauf. Das klang natürlich spannend und so besorgten wir drei uns Stöcke, Neoprensocken und Drycases und machten uns auf den Weg. Drei? Nun am Abend zuvor gabelten wir noch Jakob auf. Immer wieder lernen wir auf unserer Reise interessante Menschen kennen und da er ebenso kletterbegeistert ist, wie wir, kamen wir ins Gespräch und beschlossen, die Tour gemeinsam zu machen. Nach zwei Stunden hatten wir dann den Umkehrpunkt erreicht. Selbst für uns eine anstrengende Tour, da man zur normalen Belastung noch den Wasserwiderstand überwinden muss.
Und das steht einem schon mal bis zu Hüfte. Deshalb haben wir uns erstmal ein paar Bananen reingepfiffen und anschließend ging es dann zurück.
Am Abend gab es dann zur Belohnung hausgemachte Burger und Budweiser, zu sehr sportlichen Preisen. Egal, wir hatten es uns verdient 😉
Bevor wir weiterfuhren, gab es am nächsten Morgen noch Frühsport. Auf diesem Felsgrad ging es zum Angels Landing. Hab auch nen Video, aber nicht die Leitung es hochzuladen. Deshalb müssen die beiden Bilder genügen. Mehr gibt es dann beim nächsten Post.
Bis zum nächsten Mal














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