Von Gryt nach Oxelösund

Höchste Konzentration im Schären-Labyrinth

Zusammenfassung

Beim Segeln lernt man schnell, flexibel zu bleiben. Wenn der Plan an Land ins Wasser fällt, wirft man einfach die Leinen los und sucht sich sein eigenes Abenteuer auf der Ostsee!

Leinen los im Morgengrauen

Die Sonne wacht auf – und wir ebenso! Nach einem kurzen Blick auf das spiegelglatte Wasser hieß es auch schon wieder: Anker auf und Motoren an. Wir verließen unseren idyllischen Übernachtungsplatz bei Gryt und setzten Kurs auf unser nächstes großes Etappenziel: Oxelösund.

Die Fahrt führte uns mitten durch das enge und anspruchsvolle Fahrwasser der schwedischen Schärenwelt. Hier ist echte Millimeterarbeit gefragt! Um die versteckten Unterwasserfelsen und die unzähligen kleinen Inseln sicher zu umschiffen, war an Deck höchste Konzentration und ein absolut wachsames Auge auf die Seekarte angesagt.

Steuermannwechsel: Lass mal die Conny ans Ruder!

Nach den ersten intensiven Seemeilen stand ein wichtiger Wechsel auf dem Programm: Steuermannwechsel! Ich habe das Ruder übernommen und die Yacht mit fester Hand und bester Laune sicher durch die Wellen und die engen Passagen gesteuert. Ein bisschen Spaß muss an Bord schließlich auch sein, während das Boot elegant durch die Ostsee gleitet.

Nach einem rundum gelungenen und aktiven Tag auf dem Wasser haben wir am Nachmittag schließlich den Hafen von Oxelösund erreicht. Das Boot wurde sicher vertäut und die Fender ausgebracht – geschafft!

Nach so vielen Stunden an Deck tat es unglaublich gut, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Wir nutzten den späten Nachmittag für einen ausgiebigen Spaziergang durch den charmanten Ort, um die malerischen Ecken von Oxelösund zu erkunden, bevor sich der Tag dem Ende neigte und die Sonne langsam wieder hinter den roten Holzhäusern versank. Ein perfekter Segeltag geht zu Ende!

Grüße Conny

Ähnliche Beiträge

Anzeige

(adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});