
Arches National Park
Rocks and Moonlight
Das hier sind Fragmente meines ersten Blogs von 2010.
Ich habe Sie in einem BackUp auf meinem Server entdeckt und restauriert.
Viel Spaß beim Stöbern in diesen fast schon historischen Fundstücken.
Zusammenfassung
Felsen, Felsen und nichts als Felsen. So ein blödes Land. Wir fahren von Wüste zu Wüste und was wir sehen sind nichts als große Steine:)
Arches – Steine, aber schöne!
Aber mal im Ernst, es ist schon erstaunlich was die Erde in Äonen von Jahren an Formen von Gestein hervorgebracht hat. Ein besonderes Stück geologischer Geschichte sehen wir uns heute an. Die Arches sind große Bögen aus Sandstein, die sich über Millionen von Jahren geformt haben. Ursprünglich war hier mal ein Ozean, als dieser verdunstete blieb eine große Salzwüste zurück. Die Erosion führte dann dazu, dass die Salzschichten ausgeschwemmt und weiches Gestein abgetragen wurde. Die stabileren Schichten blieben stehen und formten die imposanten Arches, welche mal nur wenig Zentimeter, manchmal aber auch mehere hundert Meter lang sein können.
Ich entschuldige mich bei allen Geologen, sollte meine Ausführung nicht ganz korrekt sein. Wollte nur ungefähr erklären, wie sowas zu stande kommt;) Wenn ihr mehr wissen wollt, schaut hier rein.
Nach dem bisschen fundierten Halbwissen, kommen jetzt endlich die Bilder unserer Wanderung. War diesmal etwas spektakulärer. Über Stock und Stein ging es den Dark Angel Trail entlang. Vorbei am Landscape Arch, dem größten in Park. Zum Double-O-Arch und schließlich zum Dark Angel.
Einmal Plateau Point und zurück
Rast machten wir an diesem riesen Fallus … äh Monoliten. Von hier aus hatte man einen schönen Blick übers Valley. Wenn ihr drauf klickt, könnt ihr das Pano in einer größeren Darstellung genießen.
Auf dem Rückweg entdeckten wir dann sogar noch Leben in der Wüste. Neben den allgegenwärtigen Wüstenpflanzen, sogar kleine Frösche, die sich in Pfützen zu hunderten tummeln.
Nachdem wir den Nachmittag wiedermal bei Kaffee und Internet verbrachten, erwartete uns eine schöne Überraschung. Zurück auf unserem Zeltplatz, der mitten im Park gelegen war, lauschten wir einem Rangervortrag über die giftigen Tiere des Parks.
Diese drei sollte man sich merken: Klapperschlange, Skorpion und Schwarze Witwe. Wobei Bisse äußerst selten sind. Nachdem mir der Ranger versicherte, dass es völlig ungefährlich sei, schlafe ich nun immer unter freiem Himmel.
Allerdings nur, wenn ich nicht grade nen halben Liter Kaffee getrunken habe. Ich war an dem Abend so wach, dass mir nichts besseres einfiel, als mir die Kamera zu schnappen und die Arches im Schein des extrem hellen Beinahevollmonds zu fotografieren. Hoffe euch gefällt’s.
Hoffe, habe euch mal wieder neidisch gemacht.











Hinterlasse einen Kommentar