Planänderung auf Segler-Art

Nach Norden Richtung Gryt

Zusammenfassung

Beim Segeln lernt man schnell, flexibel zu bleiben. Wenn der Plan an Land ins Wasser fällt, wirft man einfach die Leinen los und sucht sich sein eigenes Abenteuer auf der Ostsee!

Fähre ausgebucht? Dann segelt man eben selbst!

Eigentlich sah unser Plan für den heutigen Tag ganz bodenständig aus: Wir wollten ganz entspannt mit der Personenfähre von Loftahammar zur benachbarten Schäreninsel Hasselö übersetzen, um dort eine ausgiebige Wanderung zu machen. Doch am Steg angekommen die Ernüchterung: Die Fähre war bis auf den letzten Platz komplett ausgebucht! Ein kurzes Achselzucken, ein Blick aufs Wetter und die Entscheidung stand fest: Wir brauchen keine Fähre, wir haben unser eigenes Boot!

Kurzerhand hieß es also: Leinen los, Segel hoch und Kurs Nord. Statt einer braven Inselfahrt wurde es ein fantastischer Segeltörn über satte 27 Seemeilen, der uns tief hinein in die wildromantische schwedische Schärenlandschaft führte. Bei bestem Wind glitt unsere Yacht durch das Labyrinth aus unzähligen kleinen Inseln und glitzerndem Wasser.

Ankern im Schärengarten

Nach einem herrlich aktiven Tag auf dem Wasser machten wir uns am späten Nachmittag auf die Suche nach einem Schlafplatz. Und wer suchet, der findet in Schweden die schönsten Schätze: Wir entdeckten eine einsame, absolut windgeschützte Bucht inmitten der Natur.

Hier haben wir schließlich unseren Anker für die Nacht geworfen. Um uns herum gibt es nichts als die absolute Stille der Natur, das sanfte Plätschern des Wassers gegen den Rumpf und einen grandiosen Ausblick. Spontane Planänderungen sind manchmal eben doch die allerbesten!

Bis zum nächsten Mal

Grüße Conny

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